Edition Wissenschaft
Ausgabe Nr. 14 Juni 1998
Der Einfluß von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern auf den Zellzyklus und auf
die Frequenz von Schwesterchromatidaustauschen Analysen an menschlichen Lymphozyten in
Kultur
Von A. Antonopoulos, G. Obe, K. Brinkmann, H. Eisenbrandt,
J.P. Grigat, R. Elsner, W. Storbeck und G. Dehmel
Feldtheoretische Simulation der Hohlleitungs-Experimente zum Einfluß hochfrequenter
elektromagnetischer Felder auf humane periphere Lymphozyten
Von V. Hansen und J. Streckert
In den Experimenten wurde die Geschwindigkeit des Zellzyklus und die Häufigkeit von Schwesterchromatid-Austausch (SCE) in menschlichen Lymphozyten nach Kultur in Gegenwart hochfrequenter elektromagnetischer Felder untersucht. Beide Phänomene wurden nicht beeinflußt.
Unter Berücksichtigung aller experimentellen Anforderungen der Projektpartner wird im zweiten Teil der Ausgabe die Konzeption von Meßapparaturen für die Feldexposition bei Mobilfunkfrequenzen vorgestellt, die jeweils als Kernstück eine Hohlleitungs- Meßzelle mit rechteckigem Querschnitt enthalten. Mit umfangreichen numerischen Simulationsrechnungen wurden die während eines Experiments zu erwartenden Verteilungen des Feldes und der spezifischen Absorptionsrate bestimmt. Der Anwender hat damit die Möglichkeit, durch Wahl der eingespeisten Leistung die gewünschten SAR-Werte in den Proben einzustellen.
Ein Teil der dargestellten und
weitere Ergebnisse auch zu anderen
Projekten sind im VDE-Verlag
unter dem Titel "Biologische
Wirkungen hochfrequenter
elektromagnetischer Felder des
Mobil- und Polizeifunks"
(
Streckert, J., Hansen, V.: Konzeption von Hochfrequenz-Expositionseinrichtungen für die Experimente in Bonn und Essen, in: Brinkmann, K., Friedrich, G. (Hrsg.): Elektromagnetische Verträglichkeit biologischer Systeme, Bd. 5, VDE-Verlag, Berlin 1997)
